szmmctag

  • SCHORSCH hat gefeiert

    ... und zwar am letzten Tag der Sommerferien - letzten Mittwoch also - an der Danziger Straße rund ums dortige Spielhaus, wie hier sehr schön beschrieben ist. Gut, dass der Einrichtungsverbund aus St.Georg was zu feiern hat - und mit ihm der halbe Stadtteil! Offenbar ist die Gefährdung der Kinder- und Jugendarbeit in St. Georg doch nicht so akut wie hier befürchtet. Auf viele weitere Feste also!
    Wobei - jedoch im nächsten Jahr am Ferienende vielleicht nicht "nur" im Stadtteil, sondern hoffentlich mal wieder mit allen Hamburger Spielhäusern zusammen in den Wallanlagen.
    Wir arbeiten dran ;-)

  • Familientag in der Handelskammer

    HygeiaEs ist wieder soweit: Für alle, die weniger Spaß am sogenannten Alstervergnügen haben und sich stattdessen informieren möchten, was Hamburg für Kinder und Familien so zu bieten hat, findet am 29. August zwischen 11:00 und 18:00 Uhr der mittlerweile 6. Hamburger Familientag statt. Im Innenhof des Rathauses und in den Börsensälen der Handelskammer gibt's Musik & Theater, Spielen & Basteln und jede Menge Informationen für Eltern, Kinder und Menschen, die mit ihnen zu tun haben.

    ExperimenteDie Spielhäuser sind auch wieder dabei, klar. Auch wenn die offene Kinder- und Jugendarbeit unter den zahlreichen teilnehmenden Organisationen ansonsten eher mager vertreten ist

    Ähmm, damit ist zwar gesagt, dass längst nicht alles, was für Hamburger Familien wichtig und interessant sein könnte, dort präsent sein wird, aber ein Besuch lohnt sich wahrscheinlich trotzdem

    Und vielleicht gibt es ja auch wieder solch nette Bilder wie im letzten Jahr...

    Handshake

    ...wo der CDU-Sozial-Senator Wersich von der kampferprobten SPD-Veteranin und langjährigen Vorsitzenden des Spielhaus Alsterdorf e.V. Inge Kazamel in die Mangel genommen wurde:

    geht nicht

    Remmi-Demmi-Alstervergnügen geht danach ab 18 Uhr immer noch, wenn es denn sei muss...

    ...oder in die Gänge kommen oder auch ins Sub Off - oder sonstwas gerade angesagtes oder z.B. hier empfohlenes

  • Kahrs kommt

    So steht es geschrieben in seinem Blog unter dem knappen Titel "Spielhaus". Gemeint ist das Spielhaus Horner Rennbahn, das abgesehen von den paar Tagen im Juni/Juli, wo alljährlich das Deutsche Derby stattfindet, ein relativ beschauliches Dasein inmitten des Freizeitparks Horner Rennbahn führt. Nein, das heißt nicht, dass dort wenig los ist oder die angebotenen Aktivitäten nicht spannend wären; das heißt einfach, dass das umgebende Gelände so groß ist, dass kaum ein Ereignis imstande sein dürfte, die Rennbahn wirklich auszufüllen! Und da macht auch der Besuch des wahlkampftourenden Johannes Kahrs keine Ausnahme. Aber um ihn - den umstrittenen und streitbaren Vorsitzenden des Jugendghilfeausschusses Hamburg-Mitte - geht es ja eigentlich zunächst auch gar nicht. Zu Besuch kommt in erster Linie der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe. Erstmal verwirrend vielleicht, weil ja so ganz einfach keine Verbindung zwischen Bundeswehr und dem teilweise doch noch sehr jungen Nachwuchs im Spielhaus herzustellen ist - und doch gibt es eine Verknüpfung: Der Führungsnachwuchs aus der Helmut-Schmidt-Universität (liegt übrigens im Bezirk Wandsbek) hat im Jahr 2007 eine Patenschaft für das Spielhaus übernommen, was im Folgejahr sogar mit einem Bürgerpreis der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte belohnt wurde. Laut Spielhaus-Website ermöglicht das Engagement der Offiziersanwärter zusätzliche Projekte und stellt eine insgesamt breitere Basis für das Spielhausangebot sicher. Und wer braucht die nicht, beim chronisch bedrohten Jugendhilfeetat des Bezirks Hamburg-Mitte... (der nicht zuletzt aufgrund des unkonventionellen Umgangs des JHA-Vorsitzenden mit den vorgesehenen interbezirklichen Umverteilungen von Jugendhilfegeldern bislang vor größeren Einschnitten bewahrt blieb)

    Nun also besucht der Wehrbeauftragte das Spielhaus - in der neuen Funktion als Schirmherr der Patenschaft. Für den Begleiter - immerhin Nachfolger Robbes in der Sprecherfunktion des Seeheimer Kreises wird die Bedeutung wahrscheinlich größer sein. Nicht nur in die lokale Kinder- und Jugendpolitik ist Kahrs nach wie vor involviert, auch sonst ist er allem Anschein nach ja an vielem beteiligt, was die Hamburger SPD betrifft. Keine Meinung oder keine Antworten auf Bürgerfragen zu haben, die beispielsweise nach den Kombirennbahnplänen (die ja den Spielhausbetrieb und die Freizeitaktivitäten auf dem Gelände unmittelbar betreffen müssten) oder dem Aufbau eines neuen Bürgerzentrums fragen, ist da kaum vorstellbar. Aber naja, beim militärischen Kontext des Ganzen ist es natürlich auch gut denkbar, dass gar nicht erst eine lockere Frageatmosphäre aufkommt -
    oder dass von vornherein strategisch gelenkt wird...

    [Nachtrag 19.08.09:] Wie es das webaktive Team des Spielhausbesuchers vom Montag hier schildert, war es dann doch streckenweise etwas anders als von mir vermutet. Insbesondere die interessierte Öffentlichkeit scheint nicht zugegen gewesen zu sein. Den Bildern auf Flickr nach zu urteilen, war es eher eine Veranstaltung mit wenigen Kindern, einigen Pädagogen und vielen Paten.

  • Regnerischer Kindertag in Bergedorf

    Vor allem nass sieht es derzeit draußen aus. Überall in Hamburg - und vermutlich auch dort, wo laut Eigenwerbung in Hamburg die Sonne aufgeht. Hoffen wir also das Beste für den hier angekündigten Bergedorfer Kindertag, an dem die Bergedorfer Spielhäuser wieder beteiligt sind. (Nachdem drei von ihnen letzte Woche schon im Rahmen der 25-Jahre-Allermöhe-Feier-Woche das dortige Kinderfest gestaltet hatten)
    Und hoffen wir, dass der Sonnenaufgangsspruch für Bergedorf nicht nur noch historische Bedeutung hat ;-)

  • Das Haus auf der Schatzinsel steht

    Ein kleiner farbiger Kasten - dort, wo sonst vor allem viele große und vorzugsweise glasfrontdominierte Kästen zwischen den Kränen heranwachsen: Das HafenCity-Spielhaus auf dem Spielplatz "Schatzinsel" ist fertig und hat am 26. Juni Eröffnung gefeiert. Bei Grillwürstchen und Kuchen kamen vor allem Vereinsmitglieder und Sponsoren zusammen - und letzendlich auch noch ein zusätzlicher Finanzierungsschub für das Projekt in Form der Überschüsse vom letzten HafenCityFest.
    Besonders erfreulich aus Sicht der klassischen Spielhäuser: Laut Website sieht das Konzept wochentags eine offene (öffentliche) Nutzung zwischen 14 und 18 Uhr vor. Das Haus ist in dieser Zeit betreut.

  • Bedroht: Verliert St. Georg demnächst ein Spielhaus?

    Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass im Bezirk Mitte für das Jahr 2010 insgesamt 350.000 Euro im Jugendhilfeetat „fehlen“, um die Arbeit in der gewohnten Größenordnung fortzusetzen. Sollte es keine zusätzlichen Mittel geben, ist mit einem deutlichen Abbau in den Kinder- und Jugendeinrichtungen möglicherweise sogar mit einzelnen Schließungen zu
    rechen. In St. Georg könnte das möglicherweise auf das Ende zumindest eines Spielhauses hinaus laufen.

    Das schreibt der Lachende Drache, Zeitung des Einwohnervereins St.Georg, auf der letzten Seite seiner letzten Ausgabe Juni/Juli 2009 und bezieht sich damit offenbar auf die schon seit einigen Jahren bestehende Problematik der Umverteilung von Mitteln des Landesjugendplans zwischen den sieben Hamburger Bezirken. Der Bezirk Mitte soll - bemessen anhand einer Reihe einwohnerbezogener Kennzahlen, zusammengefasst unter dem Begriff Jugendeinwohnerwert - Haushaltsmittel im Jugendhilfebereich an andere Bezirke abgeben, die vergleichsweise weniger "üppig" mit Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ausgestattet sind.

    Nun würde zwar niemand ernsthaft behaupten können, in Hamburg-Mitte mit seinen zahlreichen  "Problem"- oder "kippenden", manchmal auch nur "gemischten" Stadtteilen - von St. Pauli und eben St. Georg bis Wilhelmsburg, Veddel, Horn, Billstedt inkl. Mümmelmannsberg und Sonnenland - sei alles bestens für Kinder, Jugendliche und ihre Familien bestellt, aber das scheint hier auch nicht die entscheidende Frage zu sein. Budgetgedeckelte Mangelverwaltung auf der einen und großklotzige Prestigeprojekte mit nach oben offenem Finanzspielraum (Elbphilharmonie, Uni in die HafenCity) auf der anderen Seite sind in Hamburg ja mittlerweile zur (fast?) akzeptierten Normalität geworden. So gesehen, sind drei popelige Spielhäuser in St. Georg - in einem Stadtteil, dessen Geburtenrate wegen eines hohen Anteils gleichgeschlechtlicher Partnerschaften möglicherweise hinter den Hamburger Durchschnittswerten zurückbleibt - wohl eben doch wieder auf eine eigentümliche Art "Luxus". Da hilft es auch nichts - oder verschlimmert die Lage eher noch - dass die Spielhäuser Danziger Straße, St. Georgs Kirchhof und Lohmühlenpark nur sehr reduziert von der Zusatzförderung für die Vormittagsarbeit in Spielhäusern im Rahmen des Senatsprogramms Lebenswerte Stadt profitieren. Weil alle drei Häuser unter dem Dach von SCHORSCH betrieben werden, gelten sie als eine Einrichtung, der auch nur die Vormittagsförderung für einen Standort zusteht. So deckt vor allem das Spielhaus St. Georgs Kirchhof den Bereich der hierüber finanzierten Familienarbeit mit Eltern und Kleinkindern ab, ohne dass deswegen die Frequentierung des Danziger Spielplatzes durch kleinere Kinder und ganze Familien unterbleiben würde.

    Aber wie auch immer gedreht: 350 000 Euro sind durch die Schließung eines einzigen Spielhauses in St.Georg sicherlich nicht einzusparen. Da fehlt noch einiges...

  • Nicht immer leise: Spielhaus auf dem Methfesselfest

    Vom 5. bis 7 Juni 2009 wird auf dem Else-Rauch-Platz in Eimsbüttel das 14. Methfesselfest gefeiert und es heißt mal wieder wieder: Mit Vergnügen Position beziehen! Diesjähriges Motto: Unser Eimsbüttel. Unser Hamburg. Unsere Welt. (bzw. soziale Verantwortung und solidarisches Miteinander überall dort)

    Wieder wird es im Rahmen des Anwohnerflohmarkts auf dem Platz beim ehemaligen Klohäuschen viel Raum für Inititiativen und soziale Einrichtungen geben. Dazu gehören auch die Inis aus der Kinder- und Jugendarbeit des Bezirks Eimsbüttel - darunter z.B. das Spielhaus Surcis Goldinger aus Schnelsen-Burgwedel -, die sich gewohnt Entschlossen OFFEN! präsentieren und auf ihre Art zur Weltverbesserung beitragen.

    Immer leise wird es dabei wohl nicht bleiben. Immerhin gibt es über drei Tage auch ein Bühnenprogramm mit viel Musik. Vorführungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Eimsbüttel sind ab 13:30 Uhr am Sonnabend, den 6.6. dabei. Tanz, Rap, HipHop.
    Mag sein dass auch hier manche Anwohner nicht beglückt über die Geräuschkulisse sind

    Da der Platz von Wohnhäusern umringt ist, kam es schon häufiger zu Beschwerden wegen Ruhestörung, was eine angeregte Diskussion von Anwohnern und Veranstaltern nach sich zog.
    Ein Zeit-Nutzungsplan regelt nun Termine, Dauer, Lautstärke und Art der Veranstaltungen in Abstimmung mit den Interessen der umliegenden Anwohner. (Quelle)

    So weit wie anderswo in Eimsbüttel, wo sich ein an einem Spielplatz wohnender Mensch jahrelang ob der KREISCHENDEN Kinder grämt und nun offenbar samt Nachbarn anwaltlich gegen deren Lautabsonderungen vorgehen möchte, wird es also hoffentlich nicht kommen... :-)

  • Kälteeinbruch im Zeiseweg

    Kooperation ist in der Kinder- und Jugendhilfe immer wieder ein beliebtes Schlagwort, wenn es darum geht, mit einem gemeinsamen Problem umzugehen. Meist geht es dabei um schrumpfende Etats oder andere Bedrängnisse, die die Weiterarbeit im bisherigen Rahmen in Frage stellen. Manche Kooperationen werden auch behördlich verordnet - ob es nun passt oder nicht -, vielleicht einfach weil Kooperation so schön zeitgemäß klingt...? Und zuweilen ergibt sich auch ganz einfach aus gutnachbarschaftlichen Beziehungen eine Idee zur Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen mit eigentlich unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten.

    Gemeinsam ist allen Formen wohl mehr oder weniger, dass viel Zeit für Kommunikation drauf geht, wenn denn ein fruchtbare Zusammenarbeit entstehen und erhalten werden soll. Manchen PädagogInnen soll es ja schon spielend gelingen ihre Arbeitszeit fast vollständig mit Gremienarbeit zu füllen...

    Trotzdem: Auch bei recht simplen Dingen scheint es zuweilen gerade hier ganz kräftig zu hapern. Das Spielhaus und die Kita im Zeiseweg - zwei Gebäude aus einem Guss, vom selben Architekturbüro (auch wenn beim Spielhaus schon während des Baus Abstriche gemacht werden mussten) und mit einer gemeinsamen Heizungsanlage ausgestattet - haben sich sich offenbar ohne viel Worte über die letztere in die Haare bekommen. Jetzt droht im derzeit frostigen Mai die zeitweise Schließung des Spielhauses (und der Kita???).

    Hm, interessant wärs ja schon, zu erfahren, ob und wann die Kontrahenten sich zusammen finden um in unterkühlter Atmosphäre oder überhitzter Diskussion nach einer Lösung für ihr Kommunikationsproblem zu suchen...

    Der Flohmarkt am 6.Juni ist ja glücklicherweise wohl ohnehin auf dem Außengelände geplant - und könnte dann evtl. durch ein wärmendes Feuer ergänzt werden.

  • Verstärkung für die Katenweide

    Natürlich soll es auch an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, dass das Spielhaus Katenweide auf der Veddel prominente Unterstützung bei der Versorgung der Mittagstischkinder bekommen hat. Christa Mälzer - Mutter von Fersehkoch Tim und bis 2007 hauptamtliche Restauranbetreiberin - kocht ehrenamtlich im Spielhaus, wie im Hamburger Abendblatt und hier auf www.veddel.net zu lesen ist.
    Danke!

  • Eine der wichtigsten Baustellen der HafenCity

    Das ist doch mal eine schöne Bezeichnung für einen Spielhausstandort - "eine der wichtigsten Baustellen der HafenCity" - dort auf der Stadtteilwebsite HafenCityNews. Auf dieser Baustelle wird jetzt seit dem letzen Wochenende jetzt tatsächlich gebuddelt und gewerkelt um das extern in einer Montagehalle vorfabrizierte spendenfinanzierte Spielhaus im März auf dem Spielplatz in der HafenCity aufstellen zu können.

    Eine zweite Baustelle gibts passend dazu im Netz. Hier nämlich entsteht die neue Website des Spielhauses. Mehr Infos zum Projekt und Unterstützungsmöglichkeiten dort.

    Weiter viel Erfolg!

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